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Buchprojekte

 

Heidekraut

Blume des Friedens

 

Kaum ist mein Buch über die Heidelbeere fertig, ist schon wieder ein neues Buch aus mir herausgeflossen. Der Text steht, jetzt geht es ans "Hübschmachen". 

 

Frieden! 

Lesen oder hören wir dieses Wort, so breitet sich ein wohliges Gefühl in uns aus. Wir alle sehnen uns nach Frieden, sowohl im Inneren als auch im Äußeren.

Wieso nennen die Menschen das Heidekraut die Blume des Friedens?

Jede Pflanze trägt eine ganz ureigene Schwingungsenergie in sich. Dies ist ihr Pflanzenwesen. Wir können diese Schwingung auch als die Sprache der Pflanze deuten.

Richten wir unsere ganze Aufmerksamkeit auf unser eigenes inneres Energiefeld, also unsere eigene Schwingungsenergie, so ermöglicht uns das, in Kontakt mit diesem Pflanzenwesen zu treten – mit ihm zu kommunizieren. Wir „verstehen“, was es uns sagen will. Nicht unbedingt als gesprochene Worte, sondern stets auf dem Weg, auf dem die Pflanze uns erreichen kann. Für die meisten ist es so etwas ähnliches wie ein „Bauchgefühl“. Wir können es auch Intuition nennen.

Das Wesen des Heidekrautes lehrt uns, wie wir inneren und äußeren Frieden erschaffen können.

Dieses Buch wird im Herbst bei mir zu kaufen sein.

 

Buchprojekte

 

Die wilde Heidelbeere

Botschafterin der universellen Weisheit

 

Möchtet Ihr einmal eine Pflanze auf allen Ebenen kennenlernen?

Dann taucht tief in sie ein – nicht nur in den physischen Körper, sondern auch in die  Welt, die dahinter liegt. Die Pflanze wird Euch ihre Heilwirkungen mitteilen, auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene. Aber nicht nur das, sie wird für auch zur Botschafterin für die universelle Weisheit des großen Ganzen werden.

Am Beispiel der Heidelbeere möchte ich Euch zeigen, was uns diese Pflanze lehren kann und wie Ihr auf die gleiche Weise mit einer anderen Pflanze Eures Herzens vorgehen könntet. Sollte Euch irgendeine Pflanze ganz besonders berühren, so ist das kein Zufall. Dann hat sie Kontakt mit Euch aufgenommen. Genau sie ist es dann, die Euch helfen möchte, Euren ureigenen Weg zum inneren Licht und damit zur Verbundenheit mit dem großen Ganzen zu finden.

Mit diesem Buch möchte ich Euch zu einer spannenden Reise in das tiefe Wesen einer uralten Seelenpflanze einladen. 

Dieses Buch wird voraussichtlich Ende Juni/Anfang Juli erscheinen.

Gerne könnt Ihr schon vorbestellen!

 

Gerade frisch erschienen!

 

Wilde Früchte

roh-köstlich und gesund

Immer öfter werde ich gefragt: "Doris, wie kann man in Notzeiten draußen in der Natur überleben?" 

Die Urmenschen aßen ja nichts anderes: Früchte, Blätter, Nüsse, Samen und andere Pflanzenteile. Es ist also durchaus möglich, nur von wilden Pflanzen zu leben. Im Sommer könnten wir sogar ganz ohne zusätzliche Ergänzung auskommen, wie ich als Wildpflanzen-Rohköstlerin herausgefunden habe. Für den Winter müssen wir aber schon im Sommer Vorräte sammeln und trocknen. All das habe ich in meinem neuen Buch beschrieben. 

Möchtet Ihr diese wunderbaren Geschenke der Wildnis wieder kennenlernen? Es gibt bei uns nicht nur die allgemein bekannten Früchte, wie Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren, sondern noch so mancherlei andere fruchtige Köstlichkeiten zu finden. 

Das Buch ist gerade frisch aus der Druckerei gekommen und kostet 25 Euro.

 

 

Wilde Rohkost - die neue Auflage ist da!

Offenbar beschäftigt die Frage, was man alles so an wilden Pflanzen essen kann, die Menschen in dieser ungewissen Zeit sehr, denn mein Buch "Wilde Rohkost", in dem ich aufzeige, wie das gehen könnte, verkauft sich so gut wie kein anderes. Erst 2020 ist es erschienen und schon jetzt konnte ich die 3. Auflage drucken lassen, diesmal auf besserem Papier.

 

Essbare Wildsamen

Auch unser Buch "Essbare Wildsamen" wurde vom Ulmer-Verlag jetzt schon zum dritten Mal nachgedruckt, sogar ins Tschechische wurde es mittlerweile übersetzt. Vielleicht aus dem gleichen Grund? 

Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass die Wildnis uns alles schenkt, was wir zum Überleben brauchen. Wir hatten es nur vergessen. Es erfüllt mich immer wieder mit tiefster Freude, wenn all die wilden Blätter, Blüten, Früchte, Nüsse und Samen mir so liebevoll ihre Gaben schenken. 

Öffnen wir unser Herz für die Wildnis, so beschenkt sie uns nicht nur mit Nahrung, sondern mit tiefstem inneren Frieden, aus dem die Freude entspringt.

 

Einem Menschen, der die Schönheit einer Blume sieht, 
werden die Augen geöffnet für die Schönheit seines eigenen tiefsten Wesens, 
seiner eigenen wahren Natur. 
Eckhart Tolle

Wachsen

Blühen und Leuchten

Leuchtkraft weitergeben

 

Mein kleines Kräutercafé

Ihr bekommt Besuch zu Kaffee und Kuchen? Möchtet Ihr mal etwas anderes reichen? 

Meine Freundin Anke Höller hat gerade eben ein Buch herausgebracht, in dem sie Euch leckere Alternativen anbietet.

Ihr Covertext lautet: Ein Cafébesuch ist eine kleine Auszeit vom Alltag: Freunde treffen, gemütlich schlemmen, Seele baumeln lassen. Doch meist findet man nur Standardspeisen auf der Karte. Träumst du auch von leckeren Alternativen zu Kaffee, Frühstück, Kuchen, Suppen und Snacks mit Kräutern? Mit diesem Buch holst du dir das Kräutercafé nach Hause! Anke Höller hat über 100 feine Wildkräuter-Rezepte zusammengetragen, mit denen du nicht nur dich, sondern auch Familie und Freunde verwöhnst. Von Holler-Pancakes über Brennnessel-Giersch-Süppchen bis zum himmlischen Blütentiramisu – in der bunten Rezeptpalette mit vielen veganen, vegetarischen und glutenfreien Köstlichkeiten ist für jeden Geschmack das Passende dabei.

Ihr Buch kann direkt bei Anke bezogen werden unter www.bergischeskraeuerstuebchen.de oder über den Buchhandel.

Oder Ihr bestellt es bei mir und ich leite die Bestellung weiter (aus sie versendet portofrei!).

Kräuterladen Köddingen:

Meine liebe Freundin Renate ist mit ihrem Kräuterladen umgezogen. Ihr findet sie jetzt:

 

Köddinger Kräuterladen Renate Wichter

Erich-Heckel-Ring 6

36041 Fulda

Neue Telefon-Nummer: 06631-25055550

E-Mail: Kraeuterladen-Koeddingen@t-online.de

Öffnungszeiten wie gehabt: donnerstags von 15.00 bis 19.00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung.

 

Bei Renate findet Ihr all die Kräuter und Kräuterprodukte, mit denen ich arbeite – nahezu alles in Bioqualität. Ich kann ihr Lädchen nur empfehlen! Gerne berät sie Euch auch, wenn Ihr Fragen habt. Ihr könnt Ihr auch außerhalb der Öffnungszeiten auf den AB sprechen, sie ruft Euch dann zurück. 


Wilde Keimlinge schmecken wunderbar und bereichern unsere Gerichte

Tipps für den Mai

Löwenzahn! Löwenzahn! Löwenzahn! Oh, wie liebe ich diese Zeit. Schon beim „plopp“, wenn ich eine Blüte pflücke, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Gestern beobachtete ich ein paar Rehe unten im Tal und musste herzlich lachen, als ich sah, wie einem beim Kauen eine Löwenzahnblüte samt Stängel aus dem Maul herausschaute, ehe es sie genüsslich verspeiste. „Genauso sehe ich aus, wenn ich sie voller Wonne mümmele“, dachte ich schmunzelnd. 

Ganze vier Wochen darf ich jetzt in diesem herrlichen Überfluss schwelgen, verspeise sie, genauso wie die Rehe, am liebsten samt Stängel. Dann sind sie so schön saftig im Mund und vermischt sich der herrlich süße Honiggeschmack der Blüte mit dem zartbitteren Aroma des Stängels. 

Doch eines Tages – fast über Nacht – ist alles vorbei und es begrüßt mich eine Wiese voller zarter Sternenbälle. 

Wachsen

Blühen und Leuchten

Leuchtkraft weitergeben

Alles wächst jetzt in einer unglaublichen Geschwindigkeit. Jeden Tag sieht die Welt um mich herum anders aus. Plötzlich ist es beim Sammeln im Wald ganz dunkel geworden. Scheinbar über Nacht haben sich die Blätter der Bäume entfaltet. 

Alles Grün ist nun im Überfluss vorhanden. Es ist eine Wonne, nach dem langen Winter so aus dem Vollen schöpfen zu können. Ich liebe meine erste Morgenrunde, wenn die Luft noch eiskalt ist, die Sonne gerade aufgeht und den Tag begrüßt. Die Kräuter sind frisch und saftig. Frühmorgens sammele ich die Blätter für den ganzen Tag, die Zuhause in nassen Handtüchern aufbewahrt werden. Brauche ich morgens noch eine Mütze und eine dicke Wolljacke, steigen mittags die Temperaturen so hoch, dass ich in Shorts herumlaufen kann. Die morgens noch knackig frischen und taufeuchten Blätter erscheinen nun mittags schlapp und müde. Während ich im Morgentau die noch taufrischen Blätter sammele, sind nachmittags immer die Blüten dran. Auch da kann ich nun aus dem Vollen schöpfen. 

Jetzt im Mai sammele ich:

Blätter: Löwenzahn, Spitzwegerich, Schafgarbe, Brennnesseln, Giersch, Vogelmiere, Hornkraut, Wiesenknopf, Wicken, später kommen noch Gänsefuß, Stachellattich, Malven und viele mehr dazu.

Blüten: Im Laufe des Mais kommen immer neue Blüten hinzu, wie die des Weiß- und Rot-Klees, der gelbblühende Kleine Klee, Storchenschnabel-Arten, verschiedene Ehrenpreis-Arten, Acker-Stiefmütterchen, Wicken-Arten, Platterbsen, Acker-Krummhals, Kornblumen, Mohnblumen, Taubnessel-Arten, Feldsalat und Gundelrebenblüten. 

Und dann – eines Tages – blühen die ersten Holunderblüten. Eine Blütendolde ein paar Stunden in Wasser gezogen, gibt die beste Limonade. Manchmal gebe ich noch ein Ästchen Gundelrebe oder Minze dazu. Ein paar Tage später gehen die ersten Rosenblüten auf. Ich bin entzückt. Auch sie liebe ich. Jeden Tag kommen nun neue Blüten dazu und ich schwelge regelrecht in dieser Blütenpracht. Ende Mai und Anfang Juni sind einfach herrliche Blütenzeiten!

Frühjahrskur

Das Frühjahr ist eine prima Zeit, den Körper einer Grundreinigung zu unterziehen. Darin ist der Löwenzahn großartig, regt er doch gleichzeitig sowohl die Nieren als auch die Leber an. Ich möchte Euch heute eine Möglichkeit vorstellen, wie Ihr ganz einfach mit Hilfe von grünen wilden Blättchen Euren Körper reinigen könnt: in Form von „Grünem Wasser“. Drei- bis fünfmal am Tag ein Glas davon getrunken regt nicht nur Eure Nieren und Eure Leber an, sondern versorgt den Körper auch reichlich mit Sauerstoff und Lichtenergie und stärkt Eure Selbstheilungskräfte. Das Licht in den wilden Pflanzen wirkt zudem ordnend auf Euren Körper und sortiert wieder alles was durcheinandergeraten war. 

In so ein grünes Wasser können alle grünen essbaren Blättchen hinein die Ihr findet, jetzt natürlich auch reichlich Löwenzahn.

Grünes Wasser: Für ein grünes Wasser werden ein paar frische grüne Blätter mit einem guten Wasser püriert und durch ein Sieb gegossen (Ihr könnt die Kräuter auch drinlassen, wenn Ihr mögt).

Ich empfehle: mindestens dreimal täglich ein Glas davon trinken. Schön langsam – Schluck für Schluck. Auf dem Foto seht Ihr ein grünes Wasser aus Vogelmiere, Löwenzahn, Brennnessel und etwas Schafgarbe.

Beginnt mit der Kur schön langsam: Die ersten 3 Tage 1 x tgl. 1 Glas. Ist Euch der Geschmack noch zu ungewohnt, könnt Ihr auch weniger Kräuter nehmen. Dann 3 Tage lang 2 x tgl. 1 Glas, dann 3-5 x tgl. 1 Glas. Eine Kur könnte vier bis sechs Wochen lang dauern. Ihr spürt selbst, wann Ihr aufhören müsst. Vielleicht braucht Euer Körper das Wasser auch länger. Eines Tages habt Ihr keine Lust mehr darauf, dann ist eine Pause angesagt. 

Haltet einmal so ein grünes Wasser gegen das Sonnenlicht. Ihr könnt sehen, wie es regelrecht fluoresziert – sichtbar gemachtes Sonnenlicht, das Eure Zellen mit Licht und Sauerstoff regelrecht überflutet. Grüne Wasser wirken wir eine Bluttransfusion auf unseren Körper. Eure Zellen werden hüpfen vor Freude dank dieses Wunderheilmittels, das Licht und Leben in Euren Körper bringt und Euch gesund erhält. Ich wünsche Euch viel Freude mit diesem belebenden Naturwasser.

Wer möchte, kann diese Kur noch mit einem Entschlackungs-Tee ergänzen, den Ihr im Köddinger Kräuterladen beziehen könnt (Adresse siehe oben). Auch die nachfolgend aufgeführten Blüten sowie der Weidenrinden-Geist sind bei Renate zu beziehen.

Natürlich rate ich Euch, bei so einer Reinigungskur möglichst auf Genussgifte zu verzichten, auch ein Verzicht bzw. Reduktion von Zucker, Getreide und Milchprodukten wäre für Euren Körper eine wundervolle Pause, für die er sich bedanken wird.  Siehe auch mein Buch "Gesundwerden ist möglich".

Smoothie: Wer eine Reinigungskur lieber in Form von Smoothies machen möchte, dem empfehle ich, außer grünen Blättern nicht zu viele andere Dinge in so einen Smoothie mit hineinzutun, sondern höchstens noch eine andere Frucht, wie z.B. ein wenig Obst oder ein kleines Stückchen Avocado (macht den Smoothie cremig).

Lichtnahrung aus der Natur

Pflanzen können Sonnenlicht speichern. Essen wir wilde Kräuter, die voller Sonnenlicht (Biophotonen) sind, so überträgt sich dieses Licht auf unseren Körper. Biophotonen machen nicht nur unsere Zellen glücklich, die dieses Licht so dringend brauchen, sie erhellen auch unsere Stimmung – sie machen uns glücklich. Kaum jemand weiß, dass wir den größten Teil des Sonnenlichtes nicht über die Haut aufnehmen können, sondern über die Nahrung. Doch dazu muss unsere Nahrung rohe Pflanzen enthalten, die noch leuchten. Denn bei Wärmebehandlung erlischt dieses Licht. Lichtnahrung ist es, die alles wieder in uns ordnet, was durcheinandergeraten ist und uns wieder gesund und glücklich macht. 

 

Wollt Ihr mehr darüber wissen? Lest dazu ausführlicher in meinen Buch „Leuchtende Wildkräuter“

 

Heilwirkung des Löwenzahns

Löwenzahn hat sehr viele Bitterstoffe, die den gesamten Stoffwechsel anregen. Er regt nicht nur die Leber und die Nieren an, sondern auch alle anderen Drüsen im Körper, sogar die Hormondrüsen. Löwenzahn bringt dadurch den ganzen Körper wieder in Schwung und hilft ihm zu arbeiten. Seine stark anregende Wirkung wird daher gerne eingesetzt bei Leber- und Gallestörungen, bei Verdauungsproblemen, bei einem Ungleichgewicht der Darmflora, bei Verstopfung, bei Schwächezuständen, nach Erkrankungen oder bei Appetitmangel. Er kann eigentlich in allen Situationen, in denen der Körper eine Stütze in seiner Arbeit braucht, verwendet werden. 

Der Löwenzahn ist unser „heimischer Ginseng“, früher in unserer Pflanzenheilkunde so berühmt wie diese „Menschenwurzel“. Ist es nicht erstaunlich, dass wir beim Ausgraben der Löwenzahnwurzel tatsächlich oft einen „kleinen Menschen“ in der Hand halten, mit Armen und Beinen? Diese Wurzel ist für den Menschen so hilfreich und so stark, dass sie uns wieder lebendig werden lässt. 

Nicht nur als „Leberpflanze“ ist der Löwenzahn berühmt geworden, er hat außerdem noch eine stark anregende Wirkung auf die Nieren. Daher ist er eine der besten Pflanzen für die Rheumatherapie geworden. Kräftig räumt er im Körper „mit faulen Säften“ auf, wie Pfarrer Kneipp schon sagte. Löwenzahn gehört in jeden Rheumatee. Menschen, die an Stoffwechselerkrankungen, wie z.B. Rheuma, leiden, sollten im Frühjahr und im Herbst eine 4-6 wöchige Teekur machen, entweder mit Löwenzahn oder einem Mischtee, der Löwenzahn enthält. 

Maria TREBEN (1998) hat uns eine alte Heilweise mit auf den Weg gegeben, die eine hervorragende Löwenzahnkur darstellt: Sie empfieht, während der Blütezeit (Mai) täglich drei Löwenzahn-Blütenstängel zu essen. Ich habe Patienten mit dieser Kur helfen können, die schlimme Hautprobleme oder rheumatische Schmerzen hatten.

Natürlich gehört der Löwenzahn in jeden Liebestrank hinein, denn er wirkt nicht nur potenzfördernd, sondern stärkt den Körper in allen Funktionen.

Abkochung: ½-1 Teel. frische oder getrocknete Löwenzahnwurzel mit einer Tasse Wasser aufkochen, etwa 20 Min. ziehen lassen. Nicht süßen! Drei mal täg­lich eine Tasse 4-6 Wochen lang trinken, dabei jeweils nach vier Tagen eine Pause von zwei Tagen einlegen. Mehrmals im Jahr wiederholen. 

Bei chronischen rheumatischen Beschwerden Kur zweimal im Jahr (Frühling und Herbst) durchführen.

Aufguß: ½-1 Teel. Löwenzahnblätter mit einer Tasse kochendem Wasser übergie­ßen, 5 Min. ziehen lassen, nicht süßen, 3 mal täglich eine Tasse. Im Frühjahr und Herbst eine 4-6 wöchige Kur durchführen.

 

Wurzelwein

2 Eßl. sehr klein geschnittene Löwenzahnwurzeln in eine Flasche geben, mit 300 ml Portwein aufgießen (oder 1:10 Korn:Rotwein). Eine Woche an einem warmen Standort ziehen lassen, täglich schütteln, absieben. 2-3 mal täglich vor dem Essen ein Likörglas voll getrunken wirkt dieser Wein appetitanregend.

 

Magenbitter

Eine Flasche zur Hälfte mit frischen Löwenzahnblüten füllen, ein paar Kandiszuckerkörner zugeben, mit Weizenkornschnaps auffüllen und 3 Wochen an einem warmen Ort ziehen lassen, dann abfiltern. Von diesem Magenbitter wird zum Anregen des Appetits vor dem Essen, zur Förderung der Verdauung nach dem Essen ein Likörglas voll getrunken.

Feld-Hainsimse

Jetztl können wir die ersten Nussfrüchte des Jahres ernten. Die Hasen vom Feld lieben sie, die kleinen leckeren Nüsschen dieser süßen Feld-Hainsimse. Darum wird dieses Pflänzchen auch „Hasenbrot“ genannt. Doch nicht nur sie sind begeistert, wenn die ersten Samen reifen. Auch andere Tiere naschen sie gerne. Ganz besonders beglückt bin auch ich natürlich davon, dass es diese leckeren nussartigen Samen gibt. Denn sie sind die ersten fetthaltigen Früchte, die es im Jahr zu finden gibt. Sobald ich sie entdecke, stecke ich mir den ganzen Fruchtstand in den Mund und ziehe den Stängel wieder heraus, während ich mit den Zähnen die Nüsschen abstreife. Was für eine Leckerei! Sie schmecken zuckersüß nach Haselnüssen. 

Feld-Hainsimsen sind niedliche kleine Gräser, die nur 5-25 Zentimeter hoch werden. Überraschenderweise gehören sie pflanzentaxonomisch zu den Binsengewächsen (Juncaceae) und nicht, wie wir vermuten könnten, zu den Süßgräsern (Poaceae). Sie sehen gar nicht wie eine Binse aus, welche wir mit ihren runden Stängeln aus nassen Wiesen, Gräben oder Mooren kennen. Doch dieses entzückende kleine Pflänzchen wollte wie ein Gras aussehen. Feld-Hainsimsen finden wir nicht auf „normalen“ Wiesen, denn sie mögen nur magere Flächen, das heißt, sie mögen es nicht, wenn die Wiese gedüngt wird. In meiner Nähe gibt es einen sandigen, nährstoffarmen Wiesenhang, der typische Trockenrasenpflanzen beherbergt. Dort fühlt sich dieses kleine Binsengewächs wohl. An solchen Plätzen kann es auch große Bestände machen und sich die Ernte für die Vorratshaltung lohnen. Werden die Wiesen nur einmal im Jahr gemäht oder von Schafen beweidet, so kann die Erntezeit mit etwas Glück bis in den Oktober hinein reichen. 

Ein eigenes Herbarium anlegen

Habt Ihr auch Lust, all die Pflanzen, die jetzt am Wegesrand auftauchen, besser kennenzulernen? Mit Hilfe eines Herbariums wird Euch das viel leichter gelingen. 

Eine Pflanze, gepresst, getrocknet und auf eine Karte aufgeklebt, könnt Ihr immer wieder betrachten und mit den bereits gesammelten vergleichen. Gleichzeitig haltet Ihr das schönste Pflanzenkundebuch der Welt in der Hand. Keine Zeichnung und kein Foto können so naturgetreu sein wie eine echte getrocknete Pflanze. 

 

Im Angebot habe ich jetzt gerade das kleine Büchlein „Herbarium“ für nur 5 Euro statt 12. Möchtet Ihr auch die Karten, eine Sammelmappe und das Buch zusammen haben? „Was blüht denn da – Herbarium“ vom Kosmos-Verlag kostet bei mir 25,00 Euro (schaut auf meiner Homepage vorne unter „Kräuterbücher“).

Richte deine Aufmerksamkeit auf die vielen leisen Geräusche der Natur - das Rascheln der Blätter im Wind, das Klopfen fallender Regentropfen, das Summen eines Insektes, den ersten Vogelgesang im Morgen.

Gib dich vollkommen dem Lauschen hin. Jenseits der Geräusche ist etwas Größeres: Eine Heiligkeit, die mit dem Verstand nicht zu begreifen ist.

Dann kannst du dich auf einer tieferen Ebene mit der Natur verbinden und über das Gefühl der Getrenntheit hinausgehen, das durch übermäßiges Denken verursacht wird.

Du brauchst die Natur als Lehrerin, weil sie dir hilft, dich wieder mit dem Sein zu verbinden.

Du verbindest dich auf einer sehr tiefen Ebene mit ihr. Du fühlst dich eins mit dem, was du in der Stille und durch die Stille wahrnimmst. Dieses Gefühl des Einsseins mit allen Dingen ist wahre Liebe.

 

Eckhart Tolle


Springkrautsamen und ihre aufgerollten Hüllen schmecken so lecker!

PUBLIKATIONEN

Grappendorf, D. (2020): Mit Rohkost aus dem Chronischen Erschöpfungs-Syndrom (CFS). WA-Aktuell- das vegane Rohkostmagazin, Heft 124, Juli/August.
 

Grappendorf, D. (2020): Ausweg aus dem chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS) Ein persönlicher Heilungsbericht. Fatigatio.de – Nr. 45/2020 ME/CFSS-Forum.
 

Grappendorf, D. (2020): Herbarium für Zuhause. DHZ – Deutsche Heilpraktiker Zeitschrift, 3: 64-67.
Dieser Artikel ist online zu finden: http://dx.doi.org/10.1055/a-1082-5999
 

Grappendorf, D. (2020): Einmal Erschöpfung und zurück – Ausweg aus dem Chronischen Erschöpfungssyndrom - Ein persönlicher Heilungsbericht,  DHZ – Deutsche Heilpraktiker Zeitschrift, 7:60-63. 
Hier finden Sie den Artikel auch zum Lesen oder online unter http://dx.doi.org/10.1055/a-1218-4999

Grappendorf, D. (2021): Abschied nehmen und in die Ferne ziehen. LichtSeiten Dezember 2021, Heft 24. www.lichtseiten.info.de

 

Im Telegram-Kanal "Krahea" sind folgende Artikel von mir erschienen und nachzulesen unter: Telegram-Kanal https://t.me/Krahea.

Johanniskraut-Zauberöl. Erschienen 9.3.21. 

Gicht - Erste-Hilfe aus der Natur. Erschienen 12.3.21. 

Schutzpflanzen. Erschienen 20.3.21. 

Gründonnerstags-Suppe "Grüne Neune". Erschienen 27.3.21. 

Selbsthilfe bei Impf-Nebenwirkungen. Erschienen 7.4.21. 

Angst vorm Sammeln wilder Kräuter? Erschienen 17.4.21. 

Löwenzahn-Frühjahrs-Kur. Erschienen 24.4.21. 

Diagnose "Fettleber" - was tun? Erschienen 1.5.21. 

Essbare Wildblüten im Mai. Erschienen 8.5.21. 

Konflikte zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften - Ein möglicher Umgang mit diesem Thema. Erschienen 12.5.2021. 

Das innere Licht wieder fühlen lernen.  Erschienen 16.5.2021. 

Klatschmohn-Blüten - da hüpft das Herz! Erschienen 6.6.2021

Haarausfall - Alternative Behandlungsmöglichkeiten. Erschienen 8.6.2021

Kopfschmerz - lass nach! Erschienen 13.6.2021

Grauer Star - Gibt es eine Alternative zur Operation? Erschienen 19.6.2021

Diabetes - "die globale Epidemie". Erschienen 22.6.2021

Wenn Mücken uns plagen. Erschienen 27.6.2021

"Wenn die Socken qualmen" - Ganzheitliche Behandlung von Schweißfüßen. Erschienen 29.6.2021

Lippenbläschen - Viren schlagen Alarm und rufen zur Veränderung auf. Erschienen 8.7.2021

Die Botschaft der Vögel. Erschienen 12.7.2021

Was wollen die Waschbären uns sagen? Erschienen 15.7.2021

Diagnose Krebs: Lichtnahrung - eine alternative Behandlungsmethode. Erschienen 18.7.2021

"Wieso nehme ich ständig zu, obwohl ich gar nicht viel esse?" Erschienen 23.7.2021

Zunehmende Sonnenlicht-Unverträglichkeit und ihre Heilung (Ein Erfahrungsbericht). Erschienen 28.7.2021

Die Ursache einer Reizdarm-Symptomatik erforschen - Eine Detektivreise durch den Verdauungstrakt. Erschienen 5.8.2021

Neun-Kräuter-Bündel  -  Lebenselixier. Erschienen 14.8.2021

Bienen erhalten uns am Leben. Erschienen 18.8.2021

Brennnessel-Samen sammeln. Erschienen 28.8.2021

Nicht geimpft und trotzdem glücklich. Erschienen 29.8.2021

Goldrute - wohlige Sonnenwärme für die Harnwege. Erschienen 11.9.2021

Verspätete Symptome nach Impfung - was tun? Erschienen 18.9.2021

Tiere sind Botschafter des Lichtes. Der Igel: Botschafter der Sonne. Erschienen 22.9.2021

Eine Uhr aus Blumen. Erschienen 2.10.2021

Beinwell - Wunderheiler für die Knochen. Erschienen 12.10.2021

Die Botschaft des Eichhörnchens. Erschienen 17.10.2021

Hagebutten - wertvoller Vorrat für den Winter. Heilmittel für gesunde Gelenke und das Immunsystem. Erschienen 28.10.2021

Chlorophyll - Lichtheilmittel aus der Natur. Erschienen 7.11.2021

Baumharz - Heilmittel aus dem Wald. Erschienen am 14.11.2021

Raus aus der Erschöpfung - ein persönlicher Erfahrungsbericht. Diesen Artikel gibt es in einer kurzen 1-seitigen Version (ist am 10.11.201 erschienen) und in einer längeren 4-seitigen Version, in der auch die Therapie angesprochen wird (bei mir erhältlich).

Wildkräuter sammeln auch im Winter? Erschienen am 22.11.2021

Barbarazweige - lichtvolle Blüten zur Weihnachtszeit. Erschienen 28.11.2021

Die Mistel - eine Zauberpflanze keltischer Kulturen. Erschienen 4.12.2021

Einen Liebestrank zu Weihnachten verschenken? Mein Geheimrezept. Erschienen 12.12.2021

Weihnachten für Ungeimpfte. Erschienen 22.12.2021

Raunächte. Erschienen 23.12.2021

Einen Seelentröster für Durchhänger-Tage. Erschienen 25.12.2021

Gedanklich Liebe versenden. Erschienen 7.1.22

Unruhige Beine - die wirkliche Ursache des Restless legs-Syndroms (RLS). Erschienen 5.3.2022

Überleben in Notzeiten. Erschienen 25.3.2022

 

Gerne schicke ich Euch die Artikel, die Euch interessieren, als pdf oder per Post zu (kostenlos).

 

Übrigens betreibt Krahea Hartmann auch einen Youtube-Kanal. Einfach bei Youtube "Krahea" eingeben (https://www.youtube.com/channel/UCK7SjjPfOFSnC4nx9HCpx

 

Video

Krahea Hartmann hat für mich bei Youtube ein wunderschönes Video über meinen Schutzpflanzen-Artikel gemacht, den ihr dort finden könnt unter "Krahea Grappendorf" (oder https://www.youtube.com/watch?v=R3BiI4pIywA)

Brennnessel-Samen passen etwas gemörsert in alle Gerichte

ADRESSEN/Buchempfehlungen

Adressen

Köddinger Kräuterladen
Im Kräuterladen von Renate Wichter in 36041 Fulda findet Ihr Kräuter und Kräuterprodukte, mit denen ich arbeite und die ich in meinen Büchern vorstelle. 
Erich-Heckel-Ring 6, 36041 Fulda, Tel. 0661-25055550
Öffnungszeiten: Donnerstag  15.00 bis 19.00 Uhr
E-Mail: Kraeuterladen-Koeddingen@t-online.de
(Die Internetseite befindet sich zur Zeit in Bearbeitung: www.köddinger-kräuterladen.de)
 

Krahea - Spirit & Energy of Universe. www.krahea.de. Telegram-Kanal https://t.me/Krahea. Dieser Kanal verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und ist offen für Gastbeiträge. Auch von mir sind Beiträge im Krahea-Kanal zu finden. Außerdem betreibt Krahea einen Youtube-Kanal - einfach bei Youtube "Krahea" eingeben.

 

Buchempfehlungen

Nachfolgend möchte ich Euch noch ein paar Bücher vorstellen, die befreundete Kräuterkolleginnen geschrieben haben:

Detto, Simone (2021): Mystische Nächte - Magische Rituale - Eine Reise durch die Raunächte.  Bestellung über: www.diekraeuterfrau.de  (leider hat sich das Erscheinungsdatum von Dezember 2021 auf nächstes Jahr verschoben)

Detloff, Karin (2016): Hormonelle Beschwerden pflanzlich behandeln. Wirkungsvolle Heilpflanzen für die verschiedenen Lebensphasen der Frau. Humboldt-Verlag.

Ebert, Regine (2022): Beinwell – Knochenheiler aus der Pflanzenwelt. AT-Verlag. (Auch bei mir erhältlich! Oder direkt bei der Autorin: www.regine-ebert.de)

Höller, Anke (2022): Mein kleines Kräutercafé für Zuhause - Wohlfühlrezepte mit Wildkräutern für Frühstück, Snacks und Kaffeeklatsch. Ulmer-Verlag, Stuttgart. Bestellung auch über: www.bergischeskraeuterstuebchen.de

Hotowetz, Kathrin, Schalk, Simone (2021): Mystische Plätze – Mystische Pflanzen. Bestellung über: www.diekraeuterfrau.de

Hutter, Anna (2015). Wo wilde Weisheit wurzelt. Kindle.

Pfennighaus, Ruth (2020): Einfach fasten – gesünder leben. Francke-Verlag.

Pfennighaus, Ruth (2020): Kleine Frauenkräuterkunde: Heilsames aus dem Himmelsgärtchen. Francke-Verlag.

Pfennighaus, Ruth (2018): Wir sind für den Garten geboren. Francke-Verlag.

Schalk, Simone (2016): Die Kraft der Wurzeln. Ulmer-Verlag. Bestellung auch über: www.diekraeuterfrau.de

Seidel, Cornelia (2013): Kräuterreime. Bestellung über Mail: gesundheit@cosei.de oder 03661-3497.

Seidel, Cornelia (2021): 7x7 Kräuter – 7x7 Kräuterexperten und ihre Rezepte. Bestellung über Mail: gesundheit@cosei.de oder 03661-3497.

Stern, Cornelia (2015): Die Heilkraft der Pflanzenknospen. Trias-Verlag.

Stern, Cornelia (2018). Gemmotherapie. Haug-Verlag.

Stern, Cornelia (2021). Phytotherapie in Theorie und Praxis. Wirkstoffe verstehen – Heilpflanzen sinnvoll nutzen. AT-Verlag. 

 

Vorschau

Detto, Simone (2021): Mystische Nächte - Magische Rituale - Eine Reise durch die Raunächte (leider hat sich das geplante Erscheinen im Dezember 2021 auf nächstes Jahr verschoben, da es in der Druckerei Papierlieferschwierigkeiten gab).

 

August-Ernte: Brombeeren, Blüten der großblütigen Nachtkerze und Löwenzahnblätter

BILDERGALERIE

Auch im November finde ich noch dicke Büschel Vogelmiere und Löwenzahn - sogar noch Löwenzahnblüten. Auf meinen Streifzügen durch die Natur finde ich das ganze Jahr über neue Schätze

Gefrorenes Labkraut im Januar

Labkraut-Keimlinge im Frühjahr

Löwenzahn im Mai

Sommerzeit - Blütenzeit 

In Blättertüten bleiben Blüten und Kräuter auch bei heißem Sommerwind schön frisch. Vielleicht, um einen schönen Wildpflanzen-Rohkost-Teller anzurichten: 

Gericht 1- Löwenzahn und Vogelmiere sowie Nachtkerzen-, Springkraut- und Zaunwinden-Blüten 

Gericht 2- Blütenröllchen mit Springkraut-Samen und Wildblüten Guten Appetit!

Löwenzahn-Ernte im Mai

Himbeeren und Nachtkerzen-Blüten

Wildkirschen im Juli

Blütenernte
 

Kater Runa

& Kater Merlin
 

Leckere Springkraut-Samen
 

September - Frühstück

Ich wünsche ...

... Euch viele schöne Pflanzenbegegnungen!

"Selbst im Januar finde ich noch Löwenzahnblüten, tief verborgen zwischen gefrorenem Gras."

KONTAKT / BESTELLUNGEN:

Doris Grappendorf | Hellhof 3 | 36304 Alsfeld

telefonisch erreichbar von 8-16 Uhr: 06631 7090613

Fax: 06631 7090613

Email: doris-grappendorf@t-online.de

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